Luca war zum ersten Mal in Wien, unterwegs mit einem Kumpel und mit einem ziemlich strikten Plan für den Tag. In einer U-Bahn-Station stand eine Frau mit großen Flügeln und sang. Die beiden blieben stehen, und aus dem Plan wurde erst einmal nichts. Knapp einen Monat später saß sie in diesem Podcast.
Daniela Flickentanz heißt wirklich so. Den Nachnamen hat sie von ihrem Papa, so wie die langen Wimpern. Sie ist Singer-Songwriterin, schreibt ihre Lieder auf Deutsch und nennt ihre Musik Poesie-Pop, weil es bei ihr sehr stark um die Texte geht.
Die U-Bahn-Stars
Daniela ist bei den U-Bahn-Stars der Wiener Linien dabei und spielt in den Stationen, mitten im Alltag der Menschen. Mit großen Flügeln, wie ein kleiner Flashmob. Selbstständig ist sie seit 2017, davor hat sie Soziale Arbeit studiert, in einem Jugendzentrum gearbeitet und ein großes Jugendparlament geleitet.
Du kriegst die Sozialarbeiterin aus der Sozialarbeit, aber die Sozialarbeit nicht aus der Sozialarbeiterin.
Daniela Flickentanz
Dieser Blick ist geblieben, und er ist einer der Gründe, warum sie in der U-Bahn spielt. Sie weiß, dass ein Konzertabend für viele Menschen nicht drin ist, auch wenn der Eintritt niedrig ist. In der Station ist die Musik für alle da.
Der Mut, sich einfach hinzustellen, kam aus einer Erkenntnis:
Ein Lied kann ein Leben retten. Und wenn ein Lied nur ein Leben rettet, dann ist es nicht nur ein Leben, sondern es ist dieses eine Leben.
Daniela Flickentanz
Es passiert oft, dass Menschen stehen bleiben und weinen. Oder dass sie ihr hinterher schreiben, dass es sie berührt hat. Das gibt ihr die Kraft weiterzumachen.
Was „tiefer als Worte“ für sie bedeutet
Die Worte sind quasi die Spitze vom Eisberg, und dahinter ist so viel. Wenn man es schafft, ein Wort zu sagen und spürbar zu machen, was alles dahinter ist, das bedeutet es für mich.
Daniela Flickentanz
Und sie ergänzt gleich, dass nicht jeder Mensch dafür dieselben Mittel hat. Sprachfähigkeit zu entwickeln ist ein Weg, und nicht jeder hat dafür die Kapazitäten. Manche können gut mit Worten, manche mit Körpersprache, manche mit Bildern. Jeder Mensch hat seinen Platz.
Die Zwiebel
Was bei den U-Bahn-Stars zurückkommt, ist oft kein Geld. Ein Mann, der selbst nicht viel hatte, blieb stehen, hörte zu und war ganz verzaubert. Dann suchte er in seiner Tasche nach etwas, das er ihr geben konnte, und überreichte ihr eine riesige Zwiebel.
Das war für mich wie ein Zepter, was er mir überreicht hat. Diese Geste von ich sehe dich, und das bedeutet mir was, und ich gebe dir jetzt ein Stück von mir, weil du hast ein Stück von dir gegeben.
Daniela Flickentanz
Ein anderer Zuhörer hat ihr ein Schild gemacht. Vorher hatte sie einen Pappkarton mit ihrem Namen darauf, eines Tages kam er mit einem gedruckten Schild, das aussieht wie ein Straßenschild. Das baut sie jetzt in ihr Bühnenbild ein. Sie bringt die Geschenke bewusst nicht in eine Wertung. Manche Menschen werfen zwanzig Cent ein und sagen dazu, dass sie leider nicht mehr haben. Sie weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, von wenig Geld leben zu müssen, und was es heißt, davon etwas abzugeben. Was sie in den Geschenken fühlt, ist Ergriffenheit und Verbindung.
Der Glassturz
Verbindung war lange genau das, was gefehlt hat. Daniela beschreibt ein Gefühl, das sie viele Jahre begleitet hat: als lebe sie unter einer Glasglocke. Die Welt ist draußen, sie sieht, was passiert, kann aber nicht ganz in Verbindung sein.
In den letzten Jahren hat sich das verändert, gemeinsam mit ihrem Produzenten Hartmut Pfannmüller. Er ist behutsam mit ihr unter diesen Glassturz gestiegen, hat sich alles angeschaut und mit ihr geordnet. Nach und nach haben sie Sollbruchstellen eingefügt, und irgendwann war der Glassturz weg.
Das erste Solo
Ihren ersten Gesangsunterricht hatte Daniela mit 23. Gesungen hat sie lange davor. In der Schule hatte sie Lehrerinnen und Lehrer, die gemerkt haben, dass sie etwas will, und ihr nebenbei Tipps gegeben oder schnell einen Akkord auf der Gitarre gezeigt haben. Eine ihrer Musiklehrerinnen kommt heute noch manchmal zu ihren Konzerten.
Ihr erstes Solo im Chor hatte sie mit 13, bei einem Musiklehrer, der inzwischen verstorben ist. Sie hatte keine Ahnung, wie man sich anzieht, und hat sich an ihren Vorbildern orientiert, an Britney Spears, Christina Aguilera und den Spice Girls. Die waren alle halb nackt auf der Bühne, und so kam sie auch zum Chorsolo.
Niemand hat sie dafür ausgelacht oder gedemütigt. Man hat sie liebevoll zur Seite genommen und ihr gesagt, dass beim nächsten Mal vielleicht etwas anderes passender wäre. Sie nennt das bis heute Riesenglück.
Beim Singen habe ich mich immer verbunden gefühlt und hatte immer das Gefühl, das ist richtig, dass ich das mache.
Daniela Flickentanz
Masken, und wo man nicht alles sagen kann
Auf die Frage, wann sie das letzte Mal authentisch war, antwortet Daniela mit einer Unterscheidung, die ehrlicher ist als ein schnelles Ja.
Ich versuche ein Leben zu leben, in dem ich keine Masken tragen muss. Das ist natürlich eine Bewusstseinsfrage, weil es gibt sicher Masken, die trage ich noch, ohne sie zu merken.
Daniela Flickentanz
Luca und Daniela landen dabei bei den Wänden. Ob man an einem bestimmten Ort sagen kann, dass man die blaue Wand schöner findet als die rote. In diesem Gespräch, sagt sie, fühlt sie sich sicher genug dafür. Es gibt Orte, an denen sie das nicht tut, und sie wünscht sich, dass die Welt mehr und mehr ein Ort wird, an dem das geht. An dem keine Meinung mehr wert ist als die andere.
Sie bringt die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ins Spiel und ein Beispiel, das hängen bleibt: Wir sind gewöhnt zu sagen „sei leise“, statt zu sagen „ich brauche Ruhe“. Es ist dieselbe Situation und eine völlig andere Botschaft.
Wenn der Preis zu hoch ist
Der Titel dieser Folge kommt aus einem Gedanken, den beide gemeinsam entwickeln: Manchmal ist man nicht am richtigen Platz, und dann ist es auch in Ordnung zu gehen, sich zu schützen oder eben nicht alles zu sagen, was man denkt. Weil der Preis zu hoch ist.
Luca fragt nach: Was machst du, wenn du gerade den Sonnenstrahl genießt und jemand kommt und redet über das schlechte Wetter? Daniela geht es weniger um die Situation als um eine Haltung, die sie sich abgewöhnt hat.
Früher habe ich gedacht, ich bin zuständig dafür, dass es den anderen Menschen gut geht. Es ist eine absolute Überhöhung und es ist auch eine Frechheit zu glauben, dass man weiß, was der andere braucht.
Daniela Flickentanz
Sie will genauso wenig verändert werden. Wenn sie melancholisch ist, will sie melancholisch sein, zwei Stunden lang, und dann ist es meistens wieder gut. Das gesteht sie anderen auch zu. Eine Grenze zieht sie trotzdem: Es gibt einen Dialog, und es gibt einen Monolog. Wo jemand nur ablädt und sich gar nicht verbinden will, steht sie nicht zur Verfügung.
Und wenn die Kapazität da ist, geht sie hinein und gibt Empathie. Je nachdem, wie es ihr an diesem Tag geht.
Selbstwirksamkeit
Luca bringt die Idee auf, dass Musik Menschen in ein gutes Gefühl bringen kann, und nennt das positive Manipulation. Daniela hat dafür ein anderes Wort.
Ich glaube, was du mit Manipulation beschreibst, würde ich mit Selbstwirksamkeit beschreiben. Und das haben wir alle.
Daniela Flickentanz
Bei den U-Bahn-Stars hilft ihr dabei eine Faustregel: Bei einem Publikum, das nicht wegen dir gekommen ist, gibt es ein Drittel, das dich nicht mag, ein Drittel, dem du egal bist, und ein Drittel, das liebt, was du machst. Sie konzentriert sich auf dieses Drittel. Bei denen wirkt es, und die haben einen schöneren Tag.
Die Schattenseite der Selbstwirksamkeit heißt Verantwortung. Themen, um die man sich nicht kümmert, wachsen, und je länger man wartet, desto größer wird nicht nur das Problem, sondern auch die Fallhöhe. Weil die Erwartungen an das, was man endlich tun will, immer weiter steigen.
Ich würde eigentlich gerne Musikerin sein, aber ich traue mich nicht. Oder ich würde gerne einen Podcast machen, aber ich mache es nicht. Je länger du wartest, desto schwieriger wird es.
Daniela Flickentanz
Stimmhygiene
Was Verantwortung bei ihr ganz konkret bedeutet, zeigt sie an ihrer Stimme. In zu lauten Räumen kann sie sich nicht unterhalten. Wenn sie es auf einer lauten Party doch tut, fehlen ihr zwei Tage lang Frequenzen. Also überlegt sie vorher, ob sie hingeht, und manchmal geht sie hin und schweigt.
Ich würde gerne brüllen, aber es geht nicht, weil ich habe mich entschieden, dieses Leben zu leben. Das heißt, ich muss genug schlafen, ich muss genug trinken, ich muss Stimmhygiene haben, und zwar in jedem Moment im Alltag, nicht nur auf der Bühne.
Daniela Flickentanz
Steuern lässt sich trotzdem nicht alles. Einmal hatte sie eine Migräneattacke und am selben Tag einen Auftritt, den sie nicht absagen konnte. Sie lag bis fünf Minuten vor der Bühne, ist dann raus, hat gespielt und sich in der Pause wieder hingelegt.
Der wertvollste Satz
Auf die Frage nach dem wertvollsten Satz, den sie je gehört hat, muss Daniela nicht lange überlegen. Er kommt von Hartmut Pfannmüller, seit 2019 ihr künstlerischer Produzent, mit über fünfzig Jahren Musikbusiness und über siebzig goldenen und Platin-Schallplatten.
Auch wenn alle weggehen, ich bleib bei dir, wir ziehen das durch.
Hartmut Pfannmüller
Sie geht ihren Weg ohnehin, sagt sie, sie hat die Power dazu. Aber dieses Geschenk von jemandem mit dieser Lebenserfahrung, der nichts mit ihr machen müsste und es trotzdem will, bedeutet ihr viel. Zu wissen, dass sie nicht allein damit ist.
Zitronen und ein Millionär
Reichtum bedeutet für Daniela ganz praktisch, dass immer Zitronen zu Hause sind. Zitronenzeste hineinreiben, Zitronensaft trinken, überall. Und in der Lebensführung bedeutet Reichtum, dass sie das Leben leben kann, das sie leben will. Lieder schreiben, selbstständig sein, keinen Brotjob mehr brauchen.
Einmal hat sie mit einem Millionär darüber gesprochen, ob ihre beiden Leben überhaupt vergleichbar sind. Seine Antwort hat bei ihr einen Schalter umgelegt: Sie lebe wie eine Millionärin.
Du umgibst dich mit den Leuten, mit denen du dich umgeben willst. Du machst das, was du liebst, du kannst das jeden Tag machen. Du kannst dich mit Themen beschäftigen, die dich interessieren.
Ein Gesprächspartner von Daniela Flickentanz
Luca ergänzt, dass bei ihrem Reichtum eine Sache noch fehlt: dass sie Hartmut in ihrem Leben hat. Daniela stimmt sofort zu. Sie betet oft, und sie bedankt sich dabei immer dafür, dass sie ihn hat, als Produzent und als Freund. Auf der Bühne spürt sie ihn mit, auch weil er auf den Backing-Tracks teilweise Schlagzeug gespielt hat.
„Meld dich, wenn du was brauchst“
An dieser Stelle hakt Luca bei einem Satz ein, den viele Menschen sagen und der ihm zu leicht über die Lippen geht. Wenn er spürt, dass es jemandem nicht gut geht, sagt er lieber, dass er einen Kaffee trinken gehen möchte. Der andere kann immer noch absagen.
Daniela sieht darin trotzdem eine nette Geste und bringt einen anderen Punkt ein: Man hat Kapazität für ungefähr fünf enge Freundschaften. Sie kann nicht bei jedem spüren und nachfragen. Gleichzeitig gibt sie Luca recht in dem, was dahinterliegt.
Es sollte ein ernsthaftes Beziehungsangebot sein. Und wenn es das nicht ist, dann ist es vielleicht manchmal besser, gar nichts zu sagen.
Daniela Flickentanz
Beide sind sich einig, dass es nicht die Etiketten sind, auf die es ankommt. Man muss nicht jede Beziehung einordnen in Freundschaft oder Bekanntschaft. Auch eine Bekanntschaft kann in die Tiefe gehen.
Was die Welt zu einem besseren Ort machen würde
Für Daniela ist die Welt ein besserer Ort, wenn es viel Kunst und Musik gibt. Und sie ist Verfechterin eines Grundeinkommens, weil sie überzeugt ist, dass jeder Mensch von Haus aus etwas beitragen will.
Ihr Argument: Unser System hat einen sehr starken Fokus auf Erwerbsarbeit. Dabei gibt es viel Arbeit, die keine Erwerbsarbeit ist und trotzdem hochrelevant für die Gesellschaft. Eine Pensionistin, die Lernhilfe für junge Menschen anbietet. Jemand, der einen öffentlichen Platz verschönert. Menschen, die Bildungsarbeit oder Wissenschaftsvermittlung machen. Und pflegende Angehörige, die gar nicht so viel erwerbstätig sein können, weil sie einen Elternteil oder ein Kind pflegen.
Luca hat in der Folge eine Frage an die Hörerinnen und Hörer gestellt, und die steht auch hier: Was hältst du davon, sollten wir ein Grundeinkommen einführen? Schreib es gern in die Kommentare.
Was sie traurig und wütend macht
Traurig macht sie, wenn sie Menschen sieht, die ganz verloren wirken. Bei den U-Bahn-Stars sieht sie in neunzig Minuten drei bis vier verschiedene Personen, die in die Mülltonnen schauen, ob Pfandflaschen darin sind. Sie sieht den Stress in den Gesichtern, der manchmal für einen Moment weg ist, wenn die Musik läuft.
Wütend macht sie die Spaltung, und wütend macht sie, angelogen zu werden. Wenn andere Themen in den Vordergrund gestellt werden, um abzulenken. Wenn armutsgefährdeten Menschen eingeredet wird, sie seien selbst schuld, obwohl es ein strukturelles Thema ist. Sie denkt dabei zum Beispiel an alleinerziehende Mütter.
Du weißt nie, womit ein anderer Mensch kämpft.
Daniela Flickentanz
Was es aus ihrer Sicht bräuchte, ist zweierlei. Erstens Orte, die Gemeinschaft fördern: Stadtteilzentren, Jugendzentren, öffentliche Plätze, die zum Verweilen einladen statt nur zum Durchgehen. Wo man sich auf eine Bank setzt, ein paar Worte mit jemandem wechselt und wieder weiß, in welcher Welt dieser Mensch lebt. Zweitens Bildung, die nicht davon abhängt, wie reich oder arm jemand ist, und die nicht nur für den Arbeitsmarkt taugt, sondern zum kritischen Denken einlädt.
Ihr glücklichster Tag
Luca stellt eine Frage, die er vorher noch nie gestellt hat: Wenn morgen der glücklichste Tag deines Lebens wäre, wie würdest du ihn leben?
Vormittags Sport machen, Freundinnen treffen, ihre Eltern sehen. Am Nachmittag einen Auftritt spielen. Den Abend mit ihrem Freund verbringen. Etwas schreiben. Acht Stunden schlafen. Aber das eine ist das Tun, sagt sie, und das andere ist das Erkennen von dem, was gerade stattfindet.
Wirklich diese Dankbarkeit zu fühlen und zu sagen, wow, das ist mein Leben und das lebe ich, und ich darf das erleben.
Daniela Flickentanz
Nicht neben sich stehen, nicht unter der Glaskuppel, sondern wirklich in Verbindung sein. Und dann, sagt sie, wird es fast trippig, wenn alles einströmt und sie nur noch denkt, wie wunderbar diese Menschen sind. Bei den U-Bahn-Stars beobachtet sie gern, und es fällt ihr jedes Mal auf: Jeder Mensch ist einzigartig, keiner ist wie der andere.
Die Frage vom Gast davor
Jeder Gast darf am Ende eine Frage für den nächsten hinterlassen. Diese hier hat beide umgehauen: Wenn Menschen deinen Namen hören, welches Gefühl sollen sie in ihrem Körper spüren, ohne dass ein einziges Wort über dich gesagt wird?
Danielas Antwort kommt in einem Wort.
Ergriffenheit.
Daniela Flickentanz
Sie erklärt es so: dass Menschen sich wieder spüren. Dass sie ergriffen sind vom Leben, dass sie sich lebendig fühlen und merken, dass sie Mensch sind. Dieses Sentimentale will sie in die Welt bringen, weil es ihr fehlt in einer Zeit, in der es viel um Performen geht, um effizient sein, um Zahlen und Fakten.
Ein bunter Paradiesvogel
Auf die Frage, welches Produkt im Schaufenster sie wäre, kommt ein lebendiger, bunter Paradiesvogel. Kaufen soll sie jemand mit einem großen Garten. Einem Garten ohne Zaun, damit sie immer wieder wegfliegen und zurückkommen kann.
Und was sie ihrem jüngeren Ich nicht erklären, sondern fühlen lassen würde, ist ebenfalls ein Wort.
Mein Potenzial.
Daniela Flickentanz
Und der Sinn des Lebens
Ihr eigener Sinn ist für sie ganz klar: ihre Lieder machen, singen und dabei so glücklich sein wie möglich. Nicht weil dann alles leicht wäre, sondern weil sie das als Zeichen liest, dass sie mit ihrem Lebensweg im Einklang ist. Sie will innerlich und äußerlich gerade stehen können.
Der Sinn des Lebens ist einfach auch lieben und geliebt werden. Und das immer mehr auszuweiten, diese Fähigkeit zu lieben.
Daniela Flickentanz
Diese Fähigkeit, sagt sie, ist uns angeboren. Dann passieren Dinge im Leben, die sie zudecken. Und dann ist es unsere Verantwortung, sie wieder zu bergen.
Über den Gast
Daniela Flickentanz ist Singer-Songwriterin aus Wien und nennt ihre Musik Poesie-Pop. Sie ist bei den U-Bahn-Stars der Wiener Linien dabei und spielt außerdem Konzerte. Man darf sie anschreiben, sie betreut ihre Kanäle selbst, deshalb kann eine Antwort auch mal etwas dauern. Wer sie buchen möchte, plant am besten rund zwei Monate Vorlaufzeit ein.
Instagram: @flickentanz
Website: flickentanz.at
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29. September 2026„Disziplin formt ein einfacheres Leben“ – Ecilio über Natur, Mut und den Weg zu sich selbst
22. September 2026„Ich muss nicht jemand anderes sein, damit ich geliebt werde“ – Michèle über Bücher, die Badewanne und den Weg zu sich selbst
15. September 2026„So viel kann man nicht trinken“ – Katharina Thibus über Sucht, Selbstwert und den Mut, alles zu ändern